Die eingesetzten Leitungsortungssysteme sind induktive Verfahren, die ein vorhandenes oder künstlich erzeugtes Induktionsfeld zur Ortung nutzen. Durch aktives Besenden werden metallische Leitungen und ihr Verlauf aufgespürt und mit der Senderortung nichtmetallische.
Mit diesen Gerätschaften sind Rohranlagen bis zu 25 m Überdeckung dreidimensional zu orten (Lage, Tiefe, Neigungswinkel). Dabei ermöglicht die Kombination mit anderen Geräten in der Senderortung sogar Reichweiten von mehreren hundert Metern.
Die Leitungsortungssysteme ermöglichen aber nicht nur das zerstörungsfreie Orten von Hindernissen im Erdreich, mit ihr kann auch eine GPS-Registrierung gemacht werden, auf deren Grundlage Kataster erstellt werden können.